Die Ursachen der Krise

Geld alleine bedeutet noch keine Werte und das Herumschieben und zusätzliche Drucken von Geld löst keine Krise.

Die Lösung der Krise muss dort ansetzen, wo die Probleme tatsächlich entstanden ist und das ist die reale Wertschöpfung:

Einem zu hohen Werteverbrauch steht eine zu niedrige Wertschöpfung gegenüber.

Jeder echte Wert, der von irgendwem verbraucht wird, muss von irgendwem erschaffen werden.

Grüne und Linke reklamieren deshalb gern eine Umverteilung:

Die, die mehr haben, als sie verbrauchen, sollen es einfach denen geben, die weniger haben, als sie verbrauchen.

Das basiert auf der Idee, dass die, welche Gewinne erwirtschaften, es wohl den anderen irgendwie weggenommen haben müssen.

Aber haben sie das wirklich? Und würde das tatsächlich funktionieren?

Warum sollten die, die bisher die Werte erschaffen haben, das noch weiterhin tun, wenn man ihnen ihren Gewinn wegnimmt und jeder versorgt wird, auch wenn er gar nichts zur Wertschöpfung beigetragen hat?

Solche Ideen befriedigen vielleicht die rührseelig-verkitschte Phantasiewelt kleiner Mädchen - praktisch funktionieren tun sie aber nicht.

In einem gewissen Maße mag das in Ordnung sein: eine Solidarität mit jenen, die TATSÄCHLICH zu einer ausreichenden Wertschöpfung für die eigene Versorgung nicht fähig sind. Das ist die soziale Komponente einer sozialen Marktwirtschaft.

Aber ein bedingungsloses Grundeinkommen: Wo sollte das herkommen? Wer erschafft die Werte hinter dem Grundeinkommen? Drucken wir dann Geld und essen die Scheine? Oder führen wir wieder die VEB Planwirtschaft ein?

Menschen müssen reale Werte verbrauchen, um am Leben zu bleiben. Also MÜSSEN reale Werte erschaffen werden. Das ist ein knallharter lebensnotwendiger Fakt, den einige Politiker wohl gern aus ihrem Weltbild streichen würden.

Die Wirtschaft bildet hier nur ab, was tatsächlich ein ganz knallharter Fakt der menschlichen Existenz ist. Das haben sich nicht böse Menschen ausgedacht, sondern das ist ganz einfach so.

Eine wirkliche Lösung der Krise muss da ansetzen, wo die Probleme entstanden sind:

Die Fähigkeit zur Wertschöpfung und Innovation ist gestört.

Und dafür gibt es 2 Gründe:

  1. Der gegenwärtige Mensch hat das Wissen um Kreativität verloren: Wie erschafft man aus dem Nichts etwas Neues? Woher nimmt man das Vertrauen, etwas Neues zu versuchen und aufzubauen? Immer weniger Menschen glauben, dass das überhaupt möglich ist. Und deshalb kleben sie wie Pech an den sicheren Jobs, und wehren sich gegen Veränderung und Neuanfang. Das treibt die Steuern in die Höhe. Durch die steigende Steuerlast wiederum schränkt sich die Handlungsfreiheit derjenigen ein, die vielleicht noch bereit wären, etwas Neues zu versuchen und etwas eigenes in der freien Wirtschaft aufzubauen. Ein Teufelskreis, aus dem es nur einen Ausweg gibt: Mut zum Neuanfang und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
  2. Unternehmensentscheidungen orientieren sich nahezu ausschließlich an der Maximierung des Gewinns und immer weniger an persönlichen Werten. Dadurch geht Sinn verloren - Lebenssinn. Die meisten Menschen meinen, dass das Geld dafür entschädigt. Aber dieser Weg führt in Sinnlosigkeit und Depression.
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