Investitionen durch den Staat

Die dahinter ist, dass der Staat zusätzlich investiert und damit Aufträge an die Wirtschaft verteilt, die dadurch besser läuft. Gleichzeitig erhalten Staats- und Wirtschaftsangestellte mehr Geld, das sie dann ausgeben wollen und die Wirtschaft profitiert noch mal.

Die alles entscheidende Frage ist aber: Wo kommt das Geld für die zusätzlichen Investitionen her her?

Und damit im Zusammenhang: Wer muss früher oder später die Wertschöpfung leisten, für dieses Geld steht?

Wenn der Staat investiert, kann das Geld nur von Steuerzahlern kommen. Es gibt für Investitionen des Staates keine andere Quelle:

Entweder sind es Steuern, die schon eingenommen wurden, falls der Staat einen Einnahmenüberschuss hat oder es sind Steuern, die in der Zukunft bezahlt werden müssen, wenn sich dadurch die Schuldenlast des Staates erhöhen.

Faktisch kommt das Geld für zusätzliche Investitionen des Staates also sowieso immer von denen, denen es nun großzügig gegeben wird.

Dass der Staat damit etwas in den Wirtschaftskreislauf neu hineingibt, ist eine Illusion.

Wenn wir über zusätzliche Investitionen sprechen, dann sind das Investitionen, die nicht unbedingt sein müssten. Tatsächlich wäre es dann besser das Geld über Steuersenkungen direkt an die Privatleute zurückzugeben, damit diese selbst entscheiden können, wie sie das Geld einsetzen. Das wäre dann in jedem Fall effektiver.

nächstes Kapitel: Wertschöpfung: Erschaffen und Austausch (Verteilung)
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