Soziale Marktwirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft ist ein solches Gesellschaftssystem. Betrachten wir dieses Systems hinsichtlich der Frage der Verteilung:

Bezüglich der Frage, welche Werte erschaffen werden, existiert weitgehende Freiheit:

Jeder Einzelne kann selbst entscheiden, welche Werte er erschaffen und anderen anbieten möchte.

Den Preis und damit den Gegenwert regelt der Markt:

Der Markt funktioniert über Angebot und Nachfrage einer bestimmten Sache: Ist die Nachfrage höher als das Angebot, steigt der Preis, ist sie niedriger, fällt der Preis, halten sich Angebot und Nachfrage die Waage, bleibt der Preis stabil.

Grundsätzlich gilt: Jeder darf die Werte verbrauchen, die er erwirtschaftet, mit einer Einschränkung:

Ein Teil aller Erlöse geht in Sozialleistungen und kommt Menschen zugute, die ihren Werteverbrauch nicht aus eigener Kraft decken können.

Ich sehe in dieser Sichtweise den Staat mit Ausnahme seiner Rolle als Verteiler der Sozialleistungen als normalen Wirtschaftsteilnehmer, der Werte erschafft (z.B. Infrastruktur) und dafür Gegenwerte erhält in Form der Steuern.

nächstes Kapitel: Menschliche Verteilungswillkür (Verteilung)
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